Makler werden

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3.3.2022
In Zeiten, in denen der Wohnraum knapp wird, ist der Immobilienmakler ein interessanter Beruf. Du bist Mittler zwischen Angebot und Nachfrage und verhilfst deinen Kunden zu ihrem Traum, egal ob Stadtwohnung oder Landhaus.
Jetzt Immobilienmakler werden - wir zeigen wir man startet
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3.3.2022

Aber nicht nur für Suchende bist du Ansprechpartner. Du hilfst auch beim Verkauf. Als Immobilienmakler kennst du dich auf dem Markt aus, kannst die geltenden Standards richtig einschätzen und weißt, welche Preise realistisch erzielt werden können. Du bist sozusagen die gute Fee auf dem Immobilenmarkt.

Das Berufsprofil Immobilienmakler

Die Aufgaben des Immobilienmaklers liegen in der Vermittlung von Wohnungen, Gebäuden und Grundstücken. Dabei nimmt er das jeweilige Objekt in Augenschein und erstellt ein Exposé. Des Weiteren widmet er sich der Suche nach potenziellen Interessenten für die entsprechenden Objekte, berät Kunden und macht Besichtigungen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften, über die ein Immobilienmakler verfügen sollte, zählen Kommunikationsstärke, Verkaufsgeschick und grundlegende Kenntnisse in den einschlägigen Rechtsgebieten wie etwa Kauf-, Miet- und Baurecht sowie eine gute Kenntnis in Bezug auf die Beurteilung des aktuellen Immobilienmarktes.

Für diesen Beruf braucht es viele Talente! Breites Wissen über Immobilien, Aktualität der derzeitigen Preise und Teamfähigkeit gehören genauso dazu, wie Vor-Ort-Termine zwecks Besichtigung, Wertermittlung und Vermittlung sowie das Schreiben der Exposés.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Immobilien, auf die du dich spezialisieren kannst. Hierzu gehören beispielsweise Ferienimmobilien, Auslandsimmobilien oder auch Gewerbeimmobilien. Der Einstieg in die Branche des Immobilienmaklers wird durch Berufsausbildungen wie etwa Versicherungskaufmann, Immobilienkaufmann oder Versicherungsmakler deutlich erleichtert. Manche Fernuniversitäten bieten auch ein Fernstudium hierzu an.

Eine generell vorgeschriebene Ausbildung gibt es nicht, allerdings ist der Einstieg für dich leichter, wenn du in den oben genannten Bereichen bereits ein gutes Basiswissen angehäuft hast. Durch Seminare und Fortbildungen kannst du dir hier zusätzliches Wissen aneignen.

Für einen Quereinstieg gibt es auch keine Hindernisse. Jeder kann sich zu einem Immobilienvermittler weiterbilden. Durch entsprechendes Fachwissen kannst du jedoch bei deinen Kunden das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten von Anfang an verbessern.

Um als Immobilienmakler zu arbeiten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst bei Banken und Sparkassen, auf selbständiger Basis oder aber auch bei Wohnungs- oder Immobilienunternehmen dein Geld verdienen.

Wie wird man Immobilienmakler

Um diesen Beruf ausüben zu können, benötigst du grundsätzlich keine Mindestanforderungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Aus diesem Grund ist der Beruf gerade bei Quereinsteiger sehr interessant. Auch wenn es heißt, Quereinsteiger haben gute Chancen oder es gibt keine Mindestanforderungen, so kann nicht jeder Immobilienmakler werden. Die erste Hürde, die es hier für dich zu nehmen gilt, ist die Maklererlaubnis.

Gerade wenn du diesen Beruf in der Selbständigkeit ausüben möchtest, so bist du an gewisse Vorgaben gebunden. Die Maklererlaubnis ist Teil hiervon. Denn um ein Gewerbe ausüben zu können, bedarf es einer Gewerbeanmeldung. Diese regelt sich nach der Gewerbeordnung des jeweiligen Bundeslandes und beinhaltet die Maklererlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Diese Erlaubnis dient als Nachweis darüber, dass du in den vergangenen fünf Jahren nicht wegen Straftaten wie etwa Geldwäsche, Erpressung oder Diebstahl rechtskräftig verurteilt worden bist.

Was kann verdient werden?

Für jeden, der sich für einen Beruf interessiert und diesen ernsthaft ausüben möchte, stellt sich die Frage nach dem Gehalt. Im Vergleich zu anderen Berufen, bei denen ein tarifliches Gehalt bzw. ein festes Gehalt von vornherein feststellt, so ist das Gehalt bei einem Immobilienmakler gleich von mehreren Faktoren abhängig.

Die Basisfaktoren hierfür sind in erster Linie die Berufserfahrung und die Region, in welcher du deinen Beruf ausüben möchtest. Aber vor allem ist dein Talent und somit der daraus resultierende Erfolg der Indikator schlecht hin. Und das gilt sowohl für deine Selbständigkeit als auch für eine Festanstellung.

Bist du eher der Typ, der auf Sicherheit baut und ein regelmäßiges Einkommen haben möchte, so sind Wohngenossenschaften oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften für dich ideale Arbeitgeber. Diese unterliegen in der Regel einem Tarifvertrag, welcher deine Arbeit mit ca. 3.300 EUR bis etwa 3.700 EUR brutto monatlich entlohnt.

Wenn du jedoch eher risikoreicher unterwegs bist, sind Maklerbüros wohl die bessere Wahl. Hier erhältst du einen Arbeitsvertrag, in dem die genauen Gehaltsmodalitäten geregelt werden. In der Regel bekommst du hier ein aus zwei Bausteinen bestehendes Gehalt. Dieses setzt sich aus einem festen Grundgehalt und einer entsprechenden Provision zusammen. Du solltest hier jedoch wissen, dass Grundgehalt dementsprechend geringer ist.

Als Neuling wird dein Grundgehalt wahrscheinlich um die 1.000 EUR betragen. Das bedeutet also, dass du dich enorm anstrengen musst, um dein Gehalt mit Hilfe der Provisionen auf ein anständiges Niveau zu heben. Als erfahrener Makler hingegen liegt das Grundgehalt in einem Bereich zwischen 2.000 EUR und 2.500 EUR. Die Provisionen berechnen sich nach den erfolgreich abgeschlossenen Verträgen. Bei Mietverträgen liegt die Provision bei max. zwei Nettokaltmieten zzgl. Mehrwertsteuer. Bei Verkäufen ist eine Provision von derzeit 3,57 % fällig, die du oder dein Unternehmen erhalten.

Einstiegsmöglichkeiten? Bewerbung?

Als Immobilienmakler kann man sowohl selbständig als auch in Anstellung arbeiten. Gerade bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen, Wohnungsbaugesellschaften, Agenturen, Genossenschaften und Maklerbüros sind Immobilienmakler gern gesehene Kollegen.

Wenn du in Anstellung arbeitest, kannst du dich in der Regel über verschiedene Fortbildungen, Weiterbildungen und Seminare zu weiteren Aufgaben etwa als Teamleiter qualifizieren lassen. Als solcher übernimmst du mehr Führungsaufgaben und bist nicht mehr so im operativen Geschäft eingesetzt, was auch Auswirkungen auf dein Gehalt haben wird. Eine weitere Fortbildungsmöglichkeit liegt im Bereich des kaufmännischen Sektors. Hier kannst du dann deine Maklerkompetenzen steigern und ebenfalls davon profitieren.

Qualifikation und Aufstieg kann aber auch bedeuten, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Neben deinem bereits erworbenen Wissen brauchst du dann lediglich noch die Maklererlaubnis. Für eine Verbandszugehörigkeit und der damit verbundenen Zertifizierung musst du dann nur noch einen Fachkundenachweis des Verbandes vorlegen.

Bevor du jedoch etwas unternimmst, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass gerade in Ballungsräumen der Wohnungsmarkt sehr angespannt ist. Es gibt eindeutig eine höhere Nachfrage als Wohnungskapazitäten. Der Konkurrenzdruck unter den Maklern ist riesig.

Daher solltest du dir einen bestimmten Zweig heraussuchen, der in Bezug auf die eigenen Ressourcen abgestimmt ist. Was ist dir lieber? Zahlungsunwillige und / oder -fähige Mieter in sozialen Brennpunkten oder zahlungskräftige Geschäftsleute im Bereich von Gewerbeobjekten? In jedem Fall brauchst Mut, Ausdauer, ein hohes Stresslevel und auch Durchhaltevermögen, denn je nach Kunden musst du mit Androhung von Gewalt und körperlichen Auseinandersetzungen rechnen.

Wenn du dich für diesen interessanten und vielseitigen Beruf entschieden hast, steht dir nichts mehr im Wege. Nur die Frage selbständig oder nicht. Für den Fall, dass du zunächst einmal Erfahrungen sammeln möchtest, ist eine Anstellung durchaus der richtige Weg.

Damit du hier Erfolg hast und dich von der Masse abhebst, kannst und solltest du deine Stärken in deine Bewerbung mit einfließen lassen. Hierzu zählen insbesondere Seriosität, Kommunikationsstärke, souveränes Auftreten und Professionalität aber auch unternehmerisches Denken mit einem gewissen Maß an Zahlenverständnis und Kundenorientiertheit.

Am besten nennst du für deine Fähigkeiten auch immer Beispiele, so dass man sich ein besseres Bild von dir und deinem Talent machen kann.

Fazit

Immobilienmakler ist ein sehr facettenreicher und interessanter Beruf, bei dem du durchaus gutes Geld verdienen kannst ohne dabei gewisse Mindestanforderungen nachweisen zu müssen. Allerdings solltest du dir den Schritt genau überlegen und wissen, was dir persönlich liegt, auf welche Art von Objekten und Kunden du dein Augenmerk richten möchtest. Wenn alles gut geht, kannst du in kurzer Zeit sehr erfolgreich sein.


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