Immobilienverkauf - So machst du deine Immobilie zu Geld

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7.7.2022
Das Coronavirus und der Ukraine Krieg haben dramatische wirtschaftliche und humanitäre Konsequenzen nach sich gezogen. Bereits die Coronakrise senkten die Möglichkeiten, in Geldwerte zu investieren. Immobilienbesitzer profitierten hingegen nur wenige Monate später nach der Krise bereits von einer hohen Nachfrage.
So verkaufst du deine Immobilie mit Gewinn
So verkaufst du deine Immobilie mit Gewinn
7.7.2022

Lieferengpässe waren bereits durch die Coronakrise allgegenwärtig - eine Situation, die sich durch den Ausbruch des Krieges noch verschärft hat. Die Folge war ein rapider Preisanstieg. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Inflationsrate in Deutschland um 7,9 % angestiegen. Auch die Zinsen für Immobilienkredite sind von einem Anstieg betroffen. Trotz dem Anstieg der Zinsen bewegen sich diese auf einem relativ niedrigen Niveau. Aus diesem Grund sind Immobilien nach wie vor eine sichere Investition und schützen auch vor den Auswirkungen der Inflation.

Immobilie verkaufen - mit oder ohne Makler?

Möchtest du deine Immobilie verkaufen, liegt es in deinem Interesse, die Kosten für diesen Aufwand so gering wie nur möglich zu halten. Aus diesem Grund möchten viele Immobilienbesitzer auf diese Investition verzichten. Allerdings sind zum alleinigen Verkauf verschiedene Fachkenntnisse gefragt und bestimmte Fähigkeiten solltest du auch mitbringen.

Die Immobilie ohne Makler verkaufen: Die Vorteile

Zu den zentralen Vorteilen beim Verkauf ohne Makler gehört zweifelsohne der Wegfall der Maklerprovision. Übernimmst du den Verkauf in Eigenregie, reduzieren sich deine Investitionen. Da diese Kosten wegfallen, ist dein Verhandlungsspielraum auch wesentlich größer, als wenn ein Makler diese Tätigkeiten übernimmt. Da du diese Kompetenzen nicht in fremde Hände gibst, hast du volle Kontrolle über sämtliche Prozesse. Du musst dich nicht mit einem Fachmann abstimmen, sondern regulierst die Entwicklung alleine.

Die Immobilie ohne Makler verkaufen: Die Nachteile

Neben den zahlreichen Vorteilen gibt es auch Nachteile, die du bedenken solltest. Der Zeitaufwand, der auf dich zukommen wird, sollte nicht unterschätzt werden. Denn du musst dich um sämtliche Prozesse und um sämtliche Schritte komplett alleine kümmern. Von der Wertermittlung über die Erstellung eines attraktiven Exposés bis zum fertigen Kaufvertrag liegen alle Kompetenzen in deiner Hand. Diese Zeit musst du dir neben deinen anderen Verpflichtungen auch nehmen können, damit der Verkauf erfolgreich durchgeführt werden kann.

Der Aufwand ist gravierend und kann dich in eine enorme Stresssituation bringen. Du musst ebenfalls damit rechnen, dass sich der Kaufprozess in die Länge ziehen wird und es manchmal zu Rückschlägen kommen wird. Du kannst deine Ausgaben zwar deutlich reduzieren, da keine Maklerkosten anfallen, allerdings kommen trotzdem Kosten auf dich zu. Denn die Vermarktung des Objektes ist mit Kosten verbunden. Damit der Verkauf erfolgreich vonstattengeht, sind spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse die Grundvoraussetzung.

So musst du den Immobilienmarkt beobachten und dir auf diesem Gebiet bestimmtes Know-how zulegen. Auch dieses Unterfangen ist mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden. Was du noch bedenken solltest, ist die Rechtssicherheit. Informierst du dich falsch, profitierst du nicht von Rechtssicherheit. Diese Voraussetzung ist im Fall eines Maklers jedoch gegeben. Schlussendlich kannst du als Verkäufer nur den bestmöglichen Preis erzielen, wenn du einen Immobilienmakler beauftragst. Denn nur ein Fachmann kennt sich auf diesem Gebiet fundiert aus, kann den Wert ermitteln und den entsprechenden Verkaufspreis richtig ansetzen. Als Privatverkäufer besteht die Gefahr den Preis zu hoch anzusetzen mit dem Resultat den Prozess unnötig in die Länge zu ziehen.

Wie gelangst du zu einer Entscheidung?

Wenn du vor der Qual der Wahl stehst, solltest du dir hierfür grundlegende Fragen durch den Kopf gehen lassen. Die Beantwortung dieser Fragen erleichtert deine Entscheidungsfindung:

  • Steht dir genügend Zeit zur Verfügung, um dir die Fachkenntnisse und die Qualifikationen anzueignen? Ist deine Stressresilienz groß genug, um der Belastung standzuhalten? Du solltest den Zeitaufwand nicht unterschätzen?
  • Ist dein Organisationstalent gut ausgeprägt? Nur unter dieser Voraussetzung kannst du den Verkauf erfolgversprechend in die Wege leiten.
  • Wie sieht es mit Besichtigungen aus? Ist deine Wohngegend weit entfernt oder sind Besichtigungen problemlos möglich?
  • Bist du in der Lage den Wert der Immobilie ermitteln zu können, um einen angepassten Verkaufspreis zu erzielen?
  • Hast du Kenntnisse auf dem Immobilienmarkt? Sind dir die Immobilienpreise geläufig? Kannst du Erfahrungen vorweisen, um den Prozess durchsetzen zu können?
  • Auch ein Exposé muss angefertigt werden? Kannst du gute Fotos machen, kennst du dich mit Bildbearbeitungsprogrammen aus und bist in der Lage dieses gut inserieren zu können?
  • Wie schaut es mit deinen rechtlichen Kenntnissen aus? Kennst du alle Tücken, die auf dich warten könnten? Oder könntest du dir rechtlichen Beistand holen, der dir Unterstützung bietet?
  • Besitzt du kommunikative Fähigkeiten und kannst du mit Menschen gut umgehen?
  • Ist Verhandlungsgeschick deine Stärke? 

Haus verkaufen ohne Makler: Diese Aufgaben kommen auf dich zu

Du musst den Wert deiner Immobilie ermitteln. Welcher Verkaufspreis ist angemessen? Hier sind spezielle Portale und andere Anlaufstellen vorhanden, die dir bei der Wertermittlung unterstützend unter die Arme greifen. Kannst du den Wert nämlich nicht ermitteln, kannst du auch keine Interessenten finden.

Als nächstes benötigst du ein Exposé. Darin müssen aussagekräftige Bilder vorhanden sein, damit sich Interessenten für das Objekt interessieren. Nicht zu vergessen ist ein professioneller Beschreibungstext, der sämtliche Daten und Informationen enthält.

 

Du musst dich um sämtliche, weitere Unterlagen kümmern. Dazu zählen Unterlagen wie:

  • Energieausweis
  • Wohnflächenberechnung
  • Grundrisse

Auch wenn kein Makler beauftragt wird, bist du verpflichtet dich um sämtliche Unterlagen zu kümmern. Hierzu musst du dich mit allen Stellen in Verbindung setzen, die dir diese Informationen übermitteln.

Erarbeite nun deine Verkaufsstrategie: Wann kannst du die Immobilie am besten verkaufen? Wo kannst du inserieren? Welche Kundengruppe möchtest du mit dem Inserat ansprechen? Kennst du deine Zielgruppe genauer, kannst du damit deinen Preis am besten festlegen.

Der Kontakt zu den Interessenten muss dokumentiert werden. Ohne diesen Schritt kannst du dein Haus nicht verkaufen.

Führe Besichtigungstermine durch. Du solltest über jedes kleine Detail informiert sein, damit du die Besichtigung authentisch durchführen kannst. Nicht nur der Haus- oder Wohnungsschlüssel ist notwendig, sondern auch sämtliche andere Details. 

Du brauchst Verhandlungsgeschick. Du kannst durchaus einen Nachlass gewähren, musst du aber nicht. Hier kommt es auf deine Fähigkeiten in Bezug auf das Verhandlungsgeschick an.

Nun geht es an die Anfertigung des Kaufvertrages. Du musst die fachlichen und rechtlichen Kenntnisse besitzen, um einen einwandfreien Kaufvertrag anfertigen zu können.

Schlussendlich steht der Notartermin an. Hier kommt es zur Unterzeichnung und die Auflassungsvormerkung wird beantragt. Für diesen Termin entstehen zusätzliche Kosten.

Wertermittlung

Maßgeblich für die Wertermittlung ist unter anderem der Zeitwert, der auch Fair Value genannte wird. Dieser bezeichnet den Wert zu einem bestimmten Stichtag. Der Wert einer Immobilie ist Veränderungen unterworfen. Einerseits kann der Wert sich durch Abnutzung verringern, andererseits kann dieser auch steigen. Der Wert ist aus diesem Grund maßgeblich von dem Zeitwert abhängig. Im Internet und bei verschiedensten Anlaufstellen kann der Wert der Immobilie ermitteln werden. Häufig werden dabei von Immobilienbesitzern folgende Informationen abgefragt:

  • Baujahr
  • Ausstattung
  • Bausubstanz
  • Grundstücksfläche
  • Wohnfläche
  • Lage
  • Umfeld
  • Bewirtschaftungskosten

 

Fazit:

Die Inflation steigt, die Zinsen ebenfalls - bedingt durch die Coronakrise und den Ukraine-Kriege. Dennoch bewegen sich die Zinsen für Immobilien auf einem relativ niedrigen Niveau, weshalb Immobilien auch in Krisenzeiten eine sinnvolle Investition darstellen. Stehen Hausbesitzer vor dem Verkauf ihrer Immobilie, überlegen sie sich, ob ein Makler beauftragt werden sollte oder der Verkauf in Eigenregie übernommen wird.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Während ein Makler höhere Kosten verursacht, sollte andererseits der erhebliche Zeitaufwand nicht unterschätzt werden. Es sind umfangreiche Fachkenntnisse erforderlich, um dieses Unterfangen erfolgversprechend durchführen zu können. Der beste Preis lässt sich erzielen, wenn ein Fachmann zurate gezogen wird.

Lies dir gerne auch unseren Artikel zum Verkaufsmakler durch!

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