Maklerwissen - was ein Immobilienprofi wissen sollte

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5.10.2021

Das Maklerwissen beschränkt sich nicht nur auf Objektbesichtigungen, sondern ein Immobilienprofi muss sich auch in rechtlichen Angelegenheiten und bautechnischen Gebieten auskennen. Ohne solches Know-How kann ein Immobilienmakler Objekte nicht erfolgreich weitervermitteln. Hier erfährst du, welche Bereiche zum Wissen des Maklers gehören.

Maklerwissen - was ein Immobilienprofi alles wissen muss
Maklerwissen - was ein Immobilienprofi alles wissen muss

5.10.2021

Ein Makler muss nicht nur wissen, wie er ein Haus gewinnbringend verkauft. Wer beispielsweise diesen Berufszweig wählt, hat noch einige andere Punkte zu erlernen. Dazu zählen beispielsweise auch neue Gerichtsurteile und die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen in der Immobilienbranche. 


Ebenso ist es wichtig als Makler über seine Rechte Bescheid zu wissen. Daher erfährst du in diesem Beitrag alles Wichtige, was einen guten Makler zum Beispiel ausmacht, auf welcher Seite ein Immobilienmakler eher steht: Auf der des Verkäufers oder Käufers? Zu guter Letzt informieren wir dich darüber, welche Vorteile du mit einem Makler erhältst. 



Woran erkennt man einen guten Makler?

Einen richtig guten Makler erkennst du daran, dass er am besten mit qualifizierten Alleinaufträgen von maximal drei Monaten arbeitet. Es gibt zwar noch andere Arten von Aufträgen: Der Allgemeinauftrag und der Alleinauftrag. Diese beiden haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Auch andere Personen, also andere Makler oder der Eigentümer selbst, kann das Objekt weiterhin verkaufen. 


Ist das erfolgreich, verschwindet auch die Provision für den Immobilienmakler. Aufgrund dessen arbeitet ein guter Makler immer mit qualifizierten Aufträgen. Dieses Vorgehen ist außerdem für potenzielle Käufer transparent und zeugt von Expertenwissen. Käufer werden schließlich eher verunsichert, wenn viele Makler dasselbe Objekt anbieten. 


Des Weiteren ist ein guter Immobilienmakler stets kompetent und professionell. Das bedeutet, er besorgt sich innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Unterlagen, die für den Verkauf eines Objekts wichtig sind. Diese prüft er auf den Wahrheitsgehalt. Gute Makler kennen sich außerdem in Finanzierungsfragen und im Steuerrecht aus. Das Maklerwissen muss in diesen Bereichen in allen Fällen vorhanden sein, denn ansonsten stellt der Verkäufer oder ein potenzieller Käufer eine Frage und geht leer aus, weil der “Profi” eigentlich gar keiner ist.


Das heißt, bei allen möglichen Fragen vom Eigentümer kann der Makler mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zusätzlich ermittelt er den perfekten Verkaufspreis einer Immobilie. Gute Immobilienmakler lehnen es übrigens ab, eine Immobilie zu teuer verkaufen zu wollen. Sie wissen, dass sie damit keiner Partei etwas Gutes tun. 


Darüber hinaus übernimmt ein guter Makler die volle Verantwortung, die Immobilie zu den vereinbarten Rahmenbedingungen zu verkaufen. Durch den qualifizierten Alleinauftrag weiß ein guter Makler, dass er alleine mit dieser Aufgabe beauftragt ist. Daher lehnt er auch solche Aufträge ab, von denen er weiß, dass er nicht hinter diesen stehen kann oder nicht über das notwendige Fachwissen verfügt. Damit geht auch einher, dass ein guter Makler nur so viele Immobilien annimmt, wie er bearbeiten kann.


Zuletzt muss ein guter Immobilienmaler seine Referenzen über seine Tätigkeit auch mit Unterlagen oder sonstigen Bescheiden nachweisen können.



Was muss ein Makler wissen?

Hast du dich schon einmal gefragt, was ein kompetentes Maklerwissen ausmacht? In erster Linie muss ein Makler wissen, wie man effektiv Kundengespräche führt und wie man mit Auftraggebern effektiv verhandelt. Ebenso gehört zum Aufgabengebiet des Maklers, sich mit Werbemedien gut auszukennen. Er muss daher wissen, wo er seine Anzeigen am besten platziert. 


Deshalb muss der Makler sich auch mit den neuesten Online-Trends beschäftigen und herausfinden, welches Portal hierfür am besten geeignet ist. Sehr aktuell sind in diesem Bereich auch Social-Media-Aktivitäten, die sich medienaffine Makler zunutze machen können. Sie müssen daher auch Videos drehen und attraktive Fotos schießen können. Letzten Endes veröffentlichen sie diese auf dem YouTube-Kanal oder auf Instagram.


Außerdem muss sich ein Makler hinsichtlich der Preisgestaltung der Immobilie auskennen. Er hat ein Gespür für die aktuellen Preisentwicklungen und ist immer informiert, was die derzeitigen Marktentwicklungen betrifft. Je besser ein Makler vorhersehen kann, wie sich der Markt entwickelt, desto erfolgreicher kann er die Objekte verkaufen.


Damit geht auch einher, dass der Makler Besichtigungstermine erfolgreich organisieren und durchführen kann. Auf alle Detailfragen kann er eingehen und dem potenziellen Käufer eine Übersicht zur Immobilie verschaffen. Zu den weiteren Kenntnissen von Maklern zählen das Know-How in bautechnischen Angelegenheiten, betriebswirtschaftlichen Bereichen sowie zum rechtlichen Background.


Auf welcher Seite steht der Makler? Auf der des Käufers oder Verkäufers?

Das kommt generell darauf an, wer den Makler beauftragt hat. Die Pflichten eines Immobilienmaklers bestehen somit immer gegenüber der Person, die ihm den Auftrag erteilt hat. Sobald also ein Kaufinteressent den Makler beauftragt, steht dieser mit ihm in einem Sorgfalts- und Treueverhältnis. Somit steht auch fest: Der Immobilienmakler steht dann in keiner Beziehung zu einem Verkäufer einer Immobilie. 


Das bedeutet: Sobald der Makler ausfindig macht, dass es sich bei dem Objekt um eine Immobilie unter Denkmalschutz handelt, muss er dies dem Käufer umgehend mitteilen.


Das heißt im Umkehrschluss, wenn der Verkäufer den Makler beauftragt, dann steht dieser mit ihm in einem Treueverhältnis. Somit ist klar, dass - je nach Beauftragung - der Makler entweder dem Käufer oder dem Verkäufer hilft und somit auf dessen “Seite steht”.


Welche Vorteile gibt es mit Makler?

Mit einem Makler ersparst du dir in erster Linie viel Aufwand und Zeit. Denn das Aufgabenfeld eines Maklers geht weit über den Verkauf einer Immobilie hinaus. Er ermittelt den Wert deiner Immobilie, er beschafft alle notwendigen Unterlagen und bereitet diese für den Verkauf auf. Darüber hinaus berät er dich zu Bau- und Vertragsrecht, er erstellt Objektbilder deiner Immobilie und fertigt daraufhin ein Exposé an. 


Zusätzlich ermittelt er die Zielgruppe und erarbeitet eine Marketingstrategie. Außerdem selektiert er die Kaufinteressenten und führt Verkaufsverhandlungen durch. Aber dazu gehört noch mehr: Auch nach der Unterzeichnung des notariellen Vertrages sowie der reibungslosen Übergabe des Objekts betreut er dein Verkaufsanliegen. 


Somit schützt dich ein Makler vor teuren Fehler beim privaten Hausverkauf. Denn, wenn eine Person privat verkauft, fehlen meistens Unterlagen oder der Immobilienwert wird überschätzt. Das liegt in der Regel an der emotionalen Bindung am Objekt. Dies führt zu einem überteuerten Verkaufspreis und schreckt potenzielle Käufer ab.



Fazit

Somit ist klar: Makler müssen nicht nur wissen, wie man Hausbesichtigungen durchführt. Sie haben zahlreiche Kompetenzen und ein vielfältiges Know-How. Ohne dieses könnten sie nicht in der Lage sein, ein Objekt erfolgreich weiterzuvermitteln und den bestmöglichen Kaufpreis zu finden.


Ein guter Immobilienmakler kennt sich in verschiedenen Bereichen gut aus. Dazu zählen Recht, Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Verhandlungen und der Umgang mit Menschen. 


Beauftragst du also einen guten Makler, kannst du sicher davon ausgehen, dass er dich bei allen Problem unterstützen wird und dir jede Frage beantworten kann. Egal, ob es um rechtliche Ansprüche geht oder bautechnische Anliegen.

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