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FÜR Alle, die eine immobilie kaufen möchten

Wohnung oder Haus kaufen

Alle Hintergründe zur Finanzierung und zum Ablauf

Jahrelang hast Du in einer kleinen Wohnung gelebt und jeden Monat Geld an Deinen Vermieter überwiesen. Das ist vorübergehend eine Lösung, aber für viele auf Dauer mit einigen Nachteilen behaftet.

Denn eines war Dir schon immer klar: Du willst etwas Eigenes besitzen und Dein Geld in Dein Objekt investieren, anstatt es einer anderen Person zu geben.

Aber noch stehst Du vor vielen Fragen: Wie finanziere ich mein Objekt? Benötige ich einen Makler und wie finde ich das passende Haus für mich?

Gründe für den Hauskauf

Für den Kauf eines Hauses sprechen viele gute Gründe: Du hast in allererster Linie Deinen eigenen Bereich und kannst tun und lassen, was Du möchtest. 

Es gibt keine direkten Nachbarn, die mit Dir im Haus oder Wand an Wand leben. Außerdem ist es viel einfacher ein Haustier zu halten und es gibt keine Beschwerden, wenn die Kinder mal etwas lauter sein sollten.

Des Weiteren kannst Du Dein Geld viel besser sparen, denn die monatliche Miete fällt komplett weg. Diese Mittel investierst Du dann in Dein Haus und legst den Rest zur Seite. Mit einem guten Finanz-Plan wirst Du somit viel mehr Geld zur Verfügung haben als, wenn Du es jeden Monat einer anderen Person überlässt.

Ein weiterer Grund ein Haus zu kaufen, ist die Ruhe. Denn Nachbarn haben schließlich meistens auch Kinder oder Haustiere und können somit viel Lärm verursachen. Das ist besonders am Wochenende meistens ein großer Streitpunkt. 

Zudem wächst auch die Lebensqualität. Mit mehr Freiheit entsteht auch mehr Freude daran, sein eigenes Objekt zu gestalten. Denn Du hast mehr Motivation Dein eigenes Haus zu renovieren als Geld in eine Mietwohnung zu stecken. Dabei achtest Du auch mehr auf die Schönheit sowie eine hochwertige Qualität Deiner Einrichtung.

Vorteile beim Haus kaufen

Das Thema Altersvorsorge spielt auch eine Rolle, was die Gründe für einen Hauskauf betreffen. Wenn Du in Deinem eigenen Haus lebst, dann zahlst Du später keine Miete und bist vor einer Kündigung sicher. So kommst Du auch mit einer kleineren Rente gut über die Runden.

Je nachdem, wie weit Du dann mit der Abzahlung bist, fallen im besten Fall nur noch Reparatur- und Betriebskosten an.

Finanzierung & Eigenkapital

Vor der eigentlichen Finanzierung ist es wichtig eine Checkliste für den Hauskauf aufzustellen.

Hast Du bereits eine genaue Vorstellung, wie Dein Haus einmal eingerichtet sein soll? Träumst Du von einem Garten oder flanierst Du lieber auf einer Steinterrasse ohne viel Grün?

Das alles musst Du bedenken, bevor Du Dir dann die nächste Frage vornimmst: Wie viel kann ich ausgeben?

Hierbei ist es wichtig, sich zunächst einmal alle Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen. Dies schafft einen wertvollen ersten Überblick zur gesamten finanziellen Situation. Du musst dabei natürlich auch die Nebenkosten beim Hauskauf bedenken. Das betrifft folgende Posten:

  • Grunderwerbsteuer
  • Notar- und Grundbuchkosten
  • Maklerprovision

Diese Kosten deckst Du im besten Fall mit Deinem Eigenkapital. Daher solltest Du auf jeden Fall im Blick haben, wie viel bares Geld Du zur Verfügung hast. Dazu gehören auch Sparkonten, Schenkungen oder Erbschaften.

Sind alle Fragen geklärt, legst Du einen Budgetrahmen fest. Hierbei stellt man alle Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Das ist wiederum Deine Grundlage, um den Kaufpreis zu erfahren, den Du überhaupt bezahlen kannst.

Diesen Richtwert kannst Du nun bei der Suche nach der geeigneten Immobilie immer wieder heranziehen.

Die speziellere Form: Der Mietkauf

Neben dem normalen Ablauf: Suchen, kaufen und abbezahlen des Objekts, gibt es noch eine weitere Form. Und zwar den Mietkauf. 

Aber was ist ein Mietkauf eigentlich genau?

Dabei mietest Du zunächst ein Haus und kaufst es zu einem späteren Zeitpunkt. Die Besonderheit ist, dass der Käufer zunächst noch Mieter ist und das Objekt erst nach einer bestimmten Frist kaufen kann. 

Der Vorteil: Es sind theoretisch weder Eigenkapital noch eine Baufinanzierung notwendig.

Das bietet sich vor allem für Interessierte an, die sich das eigene Heim nicht leisten können, weil sie zu wenig Eigenkapital besitzen

Aber auch hierbei gibt es Nachteile. Du musst auf jeden Fall auf versteckte Beträge und überteuerte Preise aufpassen. Ansonsten gerätst Du in eine Kostenfalle.

Mit oder ohne Makler ein Haus kaufen?

Mit oder ohne Makler ein Haus kaufen - das ist die Frage

Natürlich entsteht beim Hauskauf bei Dir auch die Frage danach, ob Du lieber ein Objekt über einen Makler kaufst oder nicht. 

Zwar gibt es beim Privatverkauf keine fällige Provision, aber ein Makler bietet zahlreiche Vorteile. 

Wir bieten Dir mit unserem Expertenwissen unter anderem eine umfassende Beratung und Vorarbeit an. Bereits bei der Objektbesichtigung investieren wir viel Zeit, alle Vor- und Nachteile der Immobilie genau einzuschätzen. Zudem erkennen wir, an welcher Stelle das Objekt noch renoviert werden müsste und welche Besonderheiten das Haus insgesamt hat. 

Somit kannst Du realistisch einschätzen, wie viel die Immobilie tatsächlich wert ist.

Zusätzlich erstellen wir ein aussagekräftiges Exposé mit professionellen Fotos, an denen Du Dich orientieren und Dir einen ersten Eindruck verschaffen kannst. Des Weiteren kennen wir uns gut mit dem Immobilienmarkt aus und wissen, welche Objekte derzeit gefragt sind. Und was der Trend am Markt ist.

Und wir können Dir alle Fragen zum Objekt beantworten. Zu guter Letzt lassen wir uns auch nicht von Emotionen fehlleiten. Ein privater Verkäufer hängt mit persönlichen Erinnerungen an seinem Objekt und wird dadurch den Preis eventuell höher ansetzen als es eigentlich gerechtfertigt wäre.

Wie ist der Ablauf beim Haus kaufen?

Sobald Du das Finanzielle geklärt hast und weißt, wie viel Du für ein Haus ausgeben kannst, ist es an der Zeit nach dem eigentlichen Objekt zu suchen.

Hierfür bieten sich auf der einen Seite natürlich zahlreiche Immobilienportale wie zum Beispiel Immobilienscout24, Immonet oder Immowelt an.

Diese liefern Dir einen ersten Überblick der Objekte in Deiner Region, beziehungsweise innerhalb Deines Suchradius. Natürlich kannst Du auch auf unserer Homepage zu den Immobilien gelangen, die wir momentan zum Verkauf anbieten.

Hast Du Dich dann für ein Haus entschieden, kontaktierst Du uns - oder die Person, die das Objekt verkaufen möchte - per E-Mail oder telefonisch. Wenn es auf beiden Seiten passt, kommt es zur Besichtigung.

Die Besichtigung als nächster Schritt

Mache Dir vor Ort einen umfassenden Eindruck, stelle Dir vor, wie es sich anfühlen wird, in der jeweiligen Immobilie zu wohnen. Du solltest auf jeden Fall ein gutes Bauchgefühl bekommen, während Du durch alle Räume gehst. Stelle währenddessen alle Fragen, die auftauchen.

Für eine optimale Besichtigung bietet es sich an, diese am Mittag abzuhalten. Denn ansonsten könnte es Deinen ersten Eindruck stören. Lasse Dir nicht nur die Räume innen, sondern auch die Terrasse und den Garten zeigen. Im besten Fall sind nach der Besichtigung keine Unklarheiten mehr offen und Du fühlst Dich rundum gut beraten. 

Bedenke auch folgende Fragen:

  • Wie weit ist der Weg zur Arbeit?
  • Reichen die Zimmer aus (Kinder, Haustiere, Büroräume)
  • Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe?
  • Ist die Isolierung der Fenster gut?
  • Wie viel Geld muss ich noch in das Objekt investieren?
Besichtigung beim Haus kaufen

Wenn Du nach der Besichtigung nach Hause fährst, schlafe am besten ein bis zwei Nächte und entscheide dann. Bleibt Dein gutes Bauchgefühl bestehen, melde Dich beim Verkäufer beziehungsweise Makler und verkünde Deine positive Nachricht.

Ein Besuch beim Amtsgericht

Hast Du Dich vollständig entschieden, lohnt sich auch ein Termin beim Amtsgericht. Hier kannst Du in den Grundbuchauszug schauen und Dich über die Eigentumsverhältnisse sowie Lasten der Immobilie ausführlich informieren. Des Weiteren erfährst Du alles zum Wegerecht oder zu einem möglichen Erbbaurecht.

Wenn Du Dich für einen Makler entschieden hast, kannst Du einen Reservierungs- oder Vorvertrag abschließen. 

Beim Reservierungsvertrag sichert der Makler zu, für einen vereinbarten Zeitraum keine Interessenten mehr einzuladen.

Der Vorvertrag besagt etwas anderes…

… hierbei verpflichten sich beide Parteien zum Abschluss des Kaufvertrages. 

Im Vertrag sind bereits alles Punkte eines Kaufvertrages vorhanden und es können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, wenn eine Partei zurücktritt.

Von Vorteil ist es, wenn der Vorvertrag auch notariell beurkundet wird. Beachte jedoch: Hierfür können Kosten anfallen.

Die Finanzierung abschließen

Nun ist es an der Zeit, die finanziellen Angelegenheiten mit der Bank abzuschließen. Wir liefern Dir übrigens bereits bankfertige Objektunterlagen. Das bedeutet, dass Deine Finanzierungsbestätigung nach 24 Stunden vorliegt und Du daher Dein Objekt schneller kaufen kannst.

Denn, damit die Bank Deine Kreditwürdigkeit prüfen kann, benötigst Du noch die folgenden Unterlagen:

  • Drei aktuelle Gehaltsnachweise oder Rentenbescheide
  • Renteninformation
  • Aktueller Lohnsteuerbescheid
  • Eine unterschriebene SCHUFA-Auskunft
  • Nachweise zur Krankenversicherung
  • Nachweis weiterer Kredite

Außerdem benötigt die Bank den Kaufvertrag, Bebauungsplan, den Bauplan, Bruttogrundflächenberechnung, Nutzflächenberechnung, die Aufstellung der Eigenleistung, die Erschließungskosten, das Exposé, den Kostenvoranschlag, eine Kopie der Gebäudeversicherung und noch ein paar Unterlagen mehr.

Wie gut, dass wir Dir das alles mit an die Hand geben und Du Dir keine Gedanken machen musst, ob Du Dokumente vergessen hast. Wir informieren Dich, was Du benötigst, damit Du später nicht mit leeren Händen vor Deinem Bankberater stehst.

Ab zum Notartermin

Diesen Termin kannst Du zeitlich gemeinsam mit dem Banktermin planen. Die Vertragsunterzeichnung bestätigt bindend den Hauskauf, der somit rechtlich gültig ist.

Du solltest erst Deine Finanzierungsbestätigung von der Bank in den Händen halten und dann zum Notar gehen. 

Der Notar benötigt Deinen Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum sowie Ausführungen zum Objekt. Er prüft anschließend die Grundbuchangaben. Am Tag des Notartermins müssen beide Parteien - Käufer und Verkäufer - anwesend sein. Nutze die Zeit bis zum Notartermin, um den Vertrag sorgfältig durchzulesen

Der Tag ist quasi Deine letzte Gelegenheit alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.

Ist der Vertrag unterzeichnet, kümmert sich der Notar um alles Weitere. Der Eigentümerwechsel findet übrigens erst dann statt, wenn alle Punkte, die festgehalten sind, erfüllt werden. Das betrifft die Übermittlung der Kaufsumme und die Mängel, die der Verkäufer am Objekt beseitigen soll. 

Der Notar meldet sich beim Finanzamt, das wiederum die Grunderwerbssteuer festlegt. Diese liegt in etwa zwischen 3,5 und 6,5 Prozent der Kaufsumme.

Schlüsselübergabe beim Haus kaufen

Nun geht es zur Schlüsselübergabe

Wenn die Kaufsumme an den Verkäufer übergeben worden ist, vereinbarst Du mit ihm einen Termin zur Schlüsselübergabe. Nimm Dir ausreichend Zeit, um Dir alle Räume genau anzusehen und notiere Dir auch die Zählerstände während der Übergabe. Lasse Dir auch Rechnungen von Geräten übergeben, die erst vor Kurzem angeschafft worden sind. Dabei kannst Du nämlich Anspruch von der Garantie machen. 

Wenn Du noch nicht die vollständige Kaufsumme zahlen kannst, wird der Verkäufer wahrscheinlich eine Anzahlung bei der Übergabe verlangen. Diese ist aber im Kaufvertrag festgehalten.

Ein passendes Objekt finden - nur wie?

Wichtig bei Besichtigungen ist es, nicht nur auf sein Bauchgefühl zu hören. Es gilt vor allem auch schnell und finanziell etwas flexibel zu sein

Daher solltest Du auf jeden Fall Deinen Freundes- und Bekanntenkreis einbinden, die Nachbarschaft befragen, Bauträger frühzeitig kontaktieren oder beim zuständigen Amt nach neuen Baugebieten fragen.

Ebenso kannst Du Dich an uns wenden und uns Deine Wünsche sowie Interessen äußern. 

Und merke Dir: Nicht allein auf Inserate wie Tageszeitungen setzen, sondern aktiv suchen!

Bei der Suche nach einem geeigneten Objekt brauchst Du insbesondere eins: Geduld. Ein bis zwei Jahre sind völlig normal. Viele suchen sogar deutlich länger, bevor sie dann einen Makler beauftragen und etwas Passendes finden.

Außerdem ist das Preisliche entscheidend, denn wer finanziell überhaupt nicht flexibel ist, hat nur einen geringen Spielraum.

fazit

Fassen wir also nochmal alles Wesentliche zusammen. 

Die Entscheidung ein Haus zu kaufen, ist eine sehr große. Es geht dabei meistens um mehrere Hunderttausende und einen Vertrag, der von Dir, dem Verkäufer und einem Notar unterzeichnet wird. 

Damit ist der Vertrag rechtsgültig und bindend. 

Du entscheidest Dich somit für Dein Eigenheim mit Ruhe, Gestaltungsfreiheit sowie einer hohen Lebensqualität. Ein Haus kaufen bedeutet keine Miete mehr zu zahlen und somit mehr Geld für sich und seine eigenen vier Wände zur Seite legen zu können.

Auf der anderen Seite übernimmst Du natürlich eine große Verantwortung und musst Dich um alle Reparaturen und Instandhaltungen selbst kümmern. Um in erster Linie aber Dein Traumhaus zu finden, bedarf es viel Geduld… Meistens sind ein bis zwei Jahre auf der Suche keine Seltenheit. 

Daher bietet es sich an, Freunde und Bekannte zu fragen, ein Inserat aufzusetzen oder einen Makler zu beauftragen.

Bei einem Kauf sollte wirklich alles stimmen. Das betrifft nicht nur die richtige Finanzierung, sondern auch die Wahl eines kompetenten Maklers. 

Deshalb solltest Du auf Dein Bauchgefühl achten und niemals überstürzt entscheiden. Schlafe nach der Besichtigung eine Nacht darüber und besprich alles mit Deinem Partner. Denn nach der notariellen Unterzeichnung sowie der Schlüsselabgabe ist es nicht mehr so leicht vom Kaufvertrag zurückzutreten oder das Haus wieder zu verkaufen. 

Daher sollte beim Notartermin alle Punkte geklärt sein. Beide Parteien müssen sich in erster Linie wohlfühlen.

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