Wohnung verkaufen - Ablauf und Kosten

NEW
9.9.2021

Die eigene Wohnung zu verkaufen ist ähnlich wie beim Hausverkauf eine wichtige Entscheidung. Die Gründe, diese zu vermitteln, sind vielfältig. Vielleicht möchtest Du Dich vergrößern oder willst zum Vermieter werden. Du solltest auf alle Fälle einen Makler beauftragen, denn somit ersparst Du Dir viel Aufwand und Zeit.

9.9.2021

Dein Entschluss steht fest: Deine Eigentumswohnung ist mittlerweile zu klein geworden oder aber Du ziehst in eine andere Stadt - also muss sie verkauft werden. Aber wann bietet es sich eigentlich an, die eigene Wohnung zu verkaufen? Des Weiteren stellt sich natürlich die Frage, ob Du sie vermietet oder unvermietet verkaufen möchtest. 


Übrigens können wir Dich unterstützen, wenn Du nicht weißt, welchen Verkaufspreis Du am besten festlegst. Aber dazu später noch mehr. In diesem Beitrag erfährst Du zudem alles Wichtige zum Ablauf und ob Du das am besten mit einem Makler vornimmst oder ohne.


Wann und warum man eine Wohnung verkaufen sollte...

Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass es keine wesentlichen Unterschiede gibt zwischen dem Thema Wohnung verkaufen und Haus verkaufen. Es gibt keine bestimmte Verkaufssaison, die sich am besten anbietet. Somit ist klar: Deine Eigentumswohnung kann sich im Winter genauso gut wie im Sommer verkaufen. 


Dennoch bietet es sich natürlich an eher vom Frühling bis Herbst einen solchen Verkauf vorzunehmen, denn die hellen Tage laden förmlich dazu ein, die Wohnung wortwörtlich in das beste Licht zu rücken. Auch was Fotoaufnahmen für das Exposé betreffen, ist der Sommer quasi ideal geeignet. Ebenso entscheidend ist die Angebot-Nachfrage-Situation am Markt. Das Interesse am Wohneigentum steigt, je niedriger das Zinsniveau ist. Das solltest Du bedenken, wenn Du Deine Wohnung verkaufen möchtest. 


Die Gründe, wieso Du Deine Eigentumswohnung verkaufen könntest, sind vielfältig. Es kann sein, dass Du Dich vergrößern möchtest. Vielleicht möchtest Du eine Familie gründen und es fehlen einfach ein oder zwei Zimmer… Oder Du und Dein Partner wünschen Euch einen Hund, der im besten Fall später einmal in einem großen Garten toben kann.

 

Eine Wohnung zu verkaufen ist ratsam, wenn Du keine Mieter und somit auch keine Verantwortung für die Verwaltung und Instandhaltung haben möchtest. Vermietest Du Deine Wohnung kannst Du damit rechnen, dass die Mieter bei Mängeln auf Dich zukommen werden. 


Vermietet oder Unvermietet verkaufen?

Somit solltest Du Dir vorab gründlich überlegen, ob Du Deine Eigentumswohnung vermietet oder unvermietet verkaufen möchtest. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Im Regelfall ist es leichter eine leerstehende Wohnung zu verkaufen als eine vermietete. Für eine Wohnung ohne derzeitige Mieter lässt sich meistens ein viel höherer Verkaufspreis erzielen. 


Der Grund darin besteht, dass der Interessent sich viel besser vorstellen kann, im neuen Objekt zu leben. Zudem kann er sich gedanklich besser einrichten als wären bereits Möbel vorhanden. Und bei einer vermieteten Wohnung ist man gezwungen, eine Kündigung wegen Eigenbedarfs auszusprechen. Ist die Wohnung jedoch frei, kann der Eigentümer seine neuen Mieter nach den gewünschten Kriterien aussuchen und gegebenenfalls einen neuen Mietpreis berechnen (das ist natürlich abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen). 


Auf der anderen Seite - wenn die Wohnung vermietet ist - geht das meistens mit einer Preisminderung von bis zu 30 Prozent einher. 

 

Ablauf Wohnungsverkauf

Kommen wir nun zum Ablauf beim Wohnungsverkauf. Zuerst ist es wichtig klarzustellen, dass Du Dir ausreichend Zeit nehmen musst. Ein Verkauf kann nicht einfach von heute auf morgen realisiert werden und es sind einzelne Schritte während dieses Prozesses notwendig. Daher ist es ratsam zu Beginn Pufferphasen einzuplanen. Du kannst mit 40 bis 70 Tagen rechnen. In diesem Zeitraum wird Deine Wohnung erfolgreich verkauft. Natürlich ist das kein genauer Wert, der immer eintreffen wird. Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es eben ein wenig länger. 

 

Du kannst diese Dauer aber auch verkürzen, indem Du schnell alle vollständigen Unterlagen zur Hand hast. Diese müssen erst einmal von verschiedenen Ämtern eingeholt werden. Ein guter Tipp ist es, diese sorgfältig zu prüfen, ansonsten kann es später zu Verzögerungen kommen. Außerdem ist es wichtig, immer eine Kopie zu Hause zu haben. Originale könnten verschwinden und dann müssen diese Unterlagen erneut angefragt werden. Sind alle Unterlagen da, geht es darum, den richtigen Wert der Immobilie festzulegen.


Verkaufspreis festlegen

 

Und wir helfen Dir dabei gerne. Denn, wenn Du noch nicht weißt, wie hoch Du Deinen Verkaufspreis überhaupt ansetzen kannst, dann komm einfach auf uns zu und wir beraten Dich. Auf unserer Webseite kannst Du beispielsweise Deine Immobilie mit unserem kostenlosen Rechner bewerten lassen. Außerdem besprechen wir Dein Anliegen telefonisch oder per E-Mail.


Grundsätzlich ist es so, dass sich der Verkaufspreis nach unterschiedlichen Kriterien richtet. Gemeinsam mit einem Makler ist es leicht, den Verkehrswert und den Verkaufspreis zu ermitteln. Wenn Du dann den richtigen Wert vor Dir liegen hast, kannst Du die Wohnung zum Verkauf anbieten.

 


Welche Kosten fallen an und für wen?

Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Kosten während des gesamten Vorganges anfallen. Nicht nur die monatlichen Beträge für eine Immobilien-App kommen da auf Dich zu, sobald Du Dein Objekt anbietest. Falls Deine Wohnung über die Jahre ein paar Mängel angesammelt hat, ist es zunächst ratsam diese zu beseitigen. Dabei kommt natürlich eine Renovierung ins Spiel, die je nach derzeitiger Ausstattung und Zustand des Objekts teuer werden kann.


Wir haben ein Angebot für Dich: Wir bieten Dir das kostenlose Homestaging an, mit dem wir Dein Objekt passend in Szene setzen und es verschönern. Aber welche Kosten kommen ansonsten auf Dich zu? Allgemein kosten natürlich auch die Unterlagen etwas. Ein Energieausweis, der Grundbuchauszug und die notarielle Beurkundung,... Das sind alles Kostenfaktoren, die Du beim Verkauf bedenken solltest. 


Käufer und Verkäufer teilen sich nach dem neuesten Gesetz die Provision jeweils zur Hälfte. Der Käufer hat zudem die Grunderwerbssteuer zu tragen, den Grundbucheintrag und die Notarkosten. 


Mit oder ohne Makler?

 

Zuletzt bleibt die Frage zu beantworten, ob Du lieber mit oder ohne Makler Deine Wohnung verkaufen solltest. Klar ist: Mit einem Immobilienmakler hast Du auf jeden Fall deutlich weniger Aufwand und Sorgen. Denn er übernimmt alles vom Erstellen des Exposés bis hin zum Vertragsabschluss. Du kannst Dich daher immer an ihn wenden und alle Unklarheiten direkt beseitigen.

 

Zwar fällt eine Maklerprovision an, aber hierfür erhältst Du eine kompetente Beratung und Begleitung während des gesamten Vorgangs. Zudem weist ein Experte eine hohe Kompetenz auf und kann daher im besten Fall den Verkaufspreis Deiner Immobilie steigern. So erzielst Du einen höheren Gewinn als Du zu Beginn gedacht hast. Denn ein Makler kennt sich im Bereich von Angebot und Nachfrage sehr gut aus.

 

Fazit


Wenn Du Dich vergrößern möchtest oder Deine Eigentumswohnung vermieten willst, dann solltest Du sie zum Verkauf anbieten. Ein Makler kann Dich während des Prozesses beraten und unterstützen. Denn der Ablauf beim Wohnungsverkauf kann langwierig sein und Du benötigst vielfältige Unterlagen.


Es gibt viele Gründe, eine Wohnung zu verkaufen. Aber der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Daher solltest Du gemeinsam mit einem Makler die aktuelle Lage (Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt) beobachten. In der Regel dauert es zwischen 40 und 70 Tage, bis die Wohnung verkauft ist.



DAs könnte dich aUch interessieren

Bleibe auf dem laufenden

Melde dich jetzt in unserem Presseverteiler an.

Vielen Dank für deine Eintragung. Bestätige bitte deine E-Mail!
Oops! Deine Daten scheinen nicht zu stimmen. Bitte versuche es erneut!